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      Der Schatz im Aasee. Die ganze Wahrheit (Taschenbuch)
      von Dirk (Dietrich) Hennig (Autor)

 

 

          

          Produktinformation

  • Taschenbuch: 143 Seiten
  • Verlag: Solibro Verlag; Auflage: 1 (Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932927230
  • ISBN-13: 978-3932927232
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 1,4 cm
  • Amazon.de Verkaufsrang: #495.455 in Bücher
  • Preis: EUR 8,90  / 16,50 SFr
  • Warengruppe 2111
 

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Zeitungsrezensionen

Über das Buch


  

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Im Jahr 2000 bekam der Autor Dirk Dietrich Hennig die erstmalige Gelegenheit, das Archiv des renommierten Historikers Dr. Jaap van Hoofstraat einzusehen. Als er dabei auf die Geschichte Hinrich von Hagens und seines unermeßlichen Schatzes im münsterischen Aasee traf, begann er die von van Hoofstraat zusammengetragenen Fakten an den Originalschauplätzen zu rekonstruieren.

Aus Tagebüchern und Aufzeichnungen des ehemaligen Geschichtsprofessors trug der unermüdliche Hennig die aufregende Dokumentation um den münsterischen Kaufmann Hinrich von Hagen zusammen, der in den Wirren der Wiedertäuferzeit im 16. Jahrhundert seine hart erarbeiteten Reichtümer vor den Wiedertäufern so gut versteckt hat, daß sie trotz zahlreicher Grabungen im Laufe der Jahrhunderte bis heute nicht gefunden wurden.

Das vorliegende Buch beinhaltet die erstmalige Zusammenstellung sämtlicher Forschungsergebnisse der bisher wenig bekannten Schatzsuche in der westfälischen Metropole. Dabei liest sich die lebendige Dokumentation wie ein Roman. Allein schon bei der Lektüre der im Buch komplett abgedruckten, weitgehend unbekannten Erzählung "Eine verhängnisvolle Nacht" von Karl-Maria Sternbach (1927) taucht der Leser ein in die Zeit der Wiedertäufer, als sei er selbst dabei gewesen ...

Deshalb wendet sich dieses Buch eben auch nicht nur an Historiker und Heimatforscher sondern auch an jeden Münsteraner, der ein spannendes Buch lesen und dabei auch noch Erhellendes über seine Heimatgeschichte erfahren möchte. Schließlich möchte man ja mitreden können ...

Obzwar dieses Buch auf kurzweilige Weise unterhält, wurde jedoch darauf geachtet, die historischen Fakten korrekt wiederzugeben. So findet der Leser z.B. die Reproduktion der authentischen Schatzkarte von 1534, zahlreiche historische Fotografien und weitere historische Quellen. Auch ein Gedicht von Annette von Droste Hülshoff spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg von den Anfängen zur Zeit der Wiedertäufer im 16. Jahrhundert bis zur bisher letzten Grabung 1984.
Ob es nach der Lektüre dieses Buches die letzte gewesen sein wird?

Fazit: Pflichtlektüre für jeden Münsterländer, der noch an Abenteuer glaubt.


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Münstersche Zeitung, 23.10.04
"Könnte sein, dass man die Münsterländer demnächst mit geschultertem Spaten zum münsterschen Aasee marschieren sieht."

Westfälische Nachrichten, 23.10.04
"Hinter dem Titel (...) verbirgt sich eine spannende Dokumentation."
 

Die Glocke, 25.10.04
"Autor Hennig hat Suche nach dem Gold auf nassem Grund dokumentiert.
Ob da wohl immer noch ein Schatz im Aasee liegt?."

Grafschafter Nachrichten, 09.11.04
"... Pflichtlektüre für jeden Münsterländer, der noch an Abenteuer glaubt."

Wirtschaftsspiegel (IHK),6/2005,S. 32
"Ein packendes Buch lesen und dabei Erhellendes über seine Heimatgeschichte erfahren. Die Dokumentation über Hinrich von Hagens und seinen unermesslichen Schatz im Aasee Münsters schafft beides. (...) Pflichtlektüre für Münsteraner mit Abenteuersinn."

Münsterland Magazin, 4/2004, S. 126f
"Und dies auf eine so spannende Weise, dass man selbst gerne bei einem weiteren Versuch, den Schat zu bergen, dabei wäre. Denn vielleicht fehlten nur wenige Meter ..."

Provinzial-Magazin, 3/04, S. 56
"Diese lebendige Dokumentation richtet sich an jeden Münsterländer, der ein spannendes Buch lesen und dabei auch noch Erhellendes über seine Heimatgeschichte erfahren möchte."

Gig-Magazin, 2/05, S. 76
"Das Archiv des Historikers Jaap van Hofstraat (...) bildet die Grundlage für sehr pfiffiges Spiel aus Dokumentation und Fiktion."

Semesterspiegel, 1/05, S. 33
"Nach dem Lesen dieses Buches kommt man nicht umhin, an einen Schatz im Aasee zu glauben (...) Das eher schlanke Buch liest sich sehr angenehm (...) Besonders reizvoll wirkt die ganze Geschichte durch die zahlreichen Bilder und Illustrationen. Zur Überbrückung des trüben Wetters im Winter (...) lädt das Buch zum Träumen vom Schatz und Tauchen im Aasee ein."

draußen! 9/2005, S. 28
"Mehr über den Inhalt zu erzählen, würde die Spannung auf das gut geschreibene Buch nehmen. (...) Würde an unseren Schulen so Geschichte vermittelt - es würde deutlich mehr Zweien als Fünfen geben! (...) Sehr empfehlenswert!"


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Fiktion oder Wahrheit?, 24. August 2005
Liegt im Aasee in Münster wirklich ein Goldschatz? Wenn man dem Buch von Dirk Hennig glauben schenken darf, wurde seid über hundert Jahren nach dem Gold eines Kaufmannes aus der Wiedertäuferzeit erfolglos gesucht. Wer Münster nicht kennt, dem erscheint die Geschichte phantastisch und real zugleich. Oft genug liest man von entdeckten Schätzen rund um den Globus deren Existenz von Fachleuten angezweifelt war. So könnte es auch in diesem Fall sein. Eine spannende, anregende Dokumentation beschreibt die Entstehehungsgeschichte dieser Schatzsuche und die erfolglosen Grabungen, die anhand einer Karte aus dem 16. Jahrhundert erfolgten. Verwirrung bleibt nach dem letzten Kapitel über den Historiker Dr. Jaap van Hoofstraat, der diese Suche im letzten Jahrhundert begleitet haben soll. Fragen die auf die Glaubwürdigkeit der gesamten Geschichte abzielen. Hat der Historiker van Hoofstraat überhaupt selbst existiert? Ein interessantes Buch das einem lange zu denken gibt.

Dekonstruktion der Geschichte, 11. August 2005
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent
Jede sogenannte Wahrheit sei eine bloß temporäre Wahrheit. (Hassan 1987)
Geschichte beinhaltet immer nur eine temporäre Wahrheit. (van Hoofstraat 1959)
Ein verstorbener Historiker, ein unbekanntes Archiv, ein beflissener Heimatforscher, ein ermordeter Kaufmann aus dem 16. Jahrhundert und ein unermesslicher Goldschatz. Und zu guter letzt eine wissenschaftliche Position, die die ganze „Geschichte" mit ihren Personen und Handlungen in Frage stellt.
Ein Buch, das bekanntes mit unbekannten verbindet und Verwirrung zurück lässt. Kann man der Geschichtsschreibung glauben? Eine Gewissheit über das, was Dirk Dietrich Hennig in dieser Dokumentation, mit Romananklängen schreibt, gerät am Ende der Lektüre ins Wanken. Und nicht nur das, die gesamte Geschichtsschreibung wird in Frage gestellt.
Fazit: Ein spannendes Buch für helle Köpfe, die sich auf Spurensuche in der Historie begeben möchten und in der Lage sind, zwischen den Zeilen zu lesen.

 

 

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